Herzlich willkommen im Beruflichen Gymnasium!
Wir freuen uns über Ihr Interesse an dieser attraktiven Schulform!
So sehen unsere erfolgreichen Abiturientinnen und Abiturienten 2026 aus:
Was bietet das Berufliche Gymnasium?
Nach 3 Jahren Unterricht erlangen Sie ...
- wirtschaftliche Kompetenz durch intensive Auseinandersetzung mit wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten und klarer Berufsorientierung,
- die Allgemeine Hochschulreife (Abitur), mit der Ihnen alle beruflichen Wege offenstehen (Studium aller Fächer an einer Universität, Fachhochschule, Berufsakademie oder eine duale Berufsausbildung etc.),
- beste Chancen auf einen Studien- und Ausbildungsplatz, wenn Sie Ihr Abitur am Beruflichen Gymnasium Wirtschaft ablegen. Unser Gymnasium hat Tradition seit über 50 Jahren.

Das Berufliche Gymnasium bietet die gymnasiale Oberstufe mit dem besonderen Profil „Wirtschaft“ an und bildet für alle Schulformen eine Übergangsmöglichkeit nach Klasse 10, denn wir beginnen erst ab Klasse 11. Bei uns haben Sie die Chance, in neuen Klassengemeinschaften mit neuen Lehrerinnen und Lehrern in neuen Fächern für Ihr Abitur zu lernen. Ca. 20 % aller Abiturientinnen und Abiturienten erwerben ihr Abitur in einem Beruflichen Gymnasium.
Unsere gymnasiale Oberstufe gliedert sich in eine einjährige Einführungsphase und eine zweijährige Qualifikationsphase. Die Einführungsphase soll unseren neuen Schülerinnen und Schülern den Einstieg in die gymnasiale Oberstufe erleichtern, indem sie wichtige fachliche Inhalte wiederholen, sichern und vertiefen und darüber hinaus methodische und soziale Kompetenzen erwerben, die die Fähigkeit und Bereitschaft zum selbstständigen Lernen erweitern. In der Qualifikationsphase werden die Schülerinnen und Schüler gezielt auf das niedersächsische Zentralabitur vorbereitet, damit die Abiturprüfung erfolgreich verläuft.
Ausführliche Informationen zum Beruflichen Gymnasium: http://www.mk.niedersachsen.de/download/60028
Das Cool-Flex-Konzept am Beruflichen Gymnasium
Cool-Flex: Entdecken Sie die Freiheit des Lernens!
Wir an der Arnoldi-Schule haben uns gefragt: Was brauchen junge Menschen wirklich, um sich optimal zu entwickeln und auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet zu sein? Unsere Antwort ist Cool-Flex – ein Lernkonzept, das im Wesentlichen auf zwei Säulen basiert:
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Kooperatives und offenes Lernen: Wir fördern die Zusammenarbeit und den Austausch unter den Schülerinnen und Schülern.
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Eigenverantwortliches Lernen: Wir ermutigen unsere Schülerinnen und Schüler, Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess zu übernehmen – sowohl inhaltlich als auch zeitlich.
Cool-Flex in gut einer Minute erklärt:
Erfolg, der Schule macht: Jetzt auch in Jahrgang 12
Was zum Schuljahr 2025/2026 erfolgreich in der 11. Jahrgangsstufe startete, ist nun in die nächste Phase gegangen: Aufgrund der durchweg positiven Resonanz und messbarer Erfolge bei der Lernmotivation wurde das Cool-Flex-Modell zum Schuljahr 2026/2027 auf die Jahrgangsstufe 12 ausgeweitet.
Im 11. Jahrgang sind die Fächer Deutsch, Englisch, Spanisch, Berufliche Informatik und Praxis in das Konzept integriert. Im 12. Jahrgang sind folgende Fächer fest in das Konzept eingebunden:
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Deutsch, Englisch und Spanisch
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Mathematik
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Berufliche Informatik sowie Praxis
Ein Gewinn für das Schulklima: Jahrgänge wachsen zusammen
Die Erweiterung auf den 12. Jahrgang ist mehr als nur eine organisatorische Änderung – sie ist ein echter Gewinn für unsere Schulkultur. Da die Cool-Flex-Bänder für beide Jahrgänge zeitgleich liegen, begegnen sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 und 12 direkt in unseren offenen Lernlandschaften.
Dies schafft wertvolle Synergieeffekte:
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Voneinander lernen: Ältere Schülerinnen und Schüler schlüpfen in die Rolle von Mentoren und geben ihre Erfahrungen weiter, während die Jüngeren von diesem Wissensvorsprung profitieren.
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Soziales Miteinander: Durch die jahrgangsübergreifende Interaktion wachsen die Stufen 11 und 12 stärker zusammen. Barrieren werden abgebaut, und man unterstützt sich gegenseitig.
Neu: Die „Bunten Stunden“ – zeigen Sie, was in Ihnen steckt!
Schule soll nicht nur reines Lernen von Fachwissen sein, sondern auch Raum für Ihre Persönlichkeitsentwicklung bieten. Deshalb führen wir in den Cool-Stunden die sogenannten „Bunten Stunden“ ein. Hier haben Sie die Möglichkeit, über den Tellerrand zu schauen oder Ihre Talente mit anderen zu teilen:
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Klassische Förderung: Nutzen Sie die Zeit für fachspezifische Förderkurse oder erwerben Sie Zusatzqualifikationen wie den ICDL (Computerführerschein).
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Von Schülern für Schüler: Sie sind ein Ass in Mathematik? Dann bieten Sie einen Nachhilfekurs zu einem bestimmten Thema an und geben Sie Ihr Wissen weiter.
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Kreativ & Aktiv: Ob Fitness-Kurs zum Auspowern, eine Lyrik-Werkstatt, Science-Slam oder ein Gitarren-Kurs – hier ist alles möglich.
Die Bunten Stunden sind Ihre Chance, Schule aktiv mitzugestalten und neue Interessen zu entdecken.
Flexibilität mit Struktur
Cool-Flex bedeutet nicht „Lernen ohne Regeln“. Im Gegenteil: Durch klare Strukturen und eine enge Begleitung durch unsere Lehrkräfte unterstützen wir Sie auf Ihrem Weg. Ein wichtiger Bestandteil ist die flexible Gestaltung der Lernzeiten.
Analog zum Konzept der Gleitzeit im Berufsleben können Sie – nach Absprache und innerhalb bestimmter Rahmenbedingungen – Ihren Unterrichtsbeginn (ab 09:40 Uhr möglich) und Ihr Unterrichtsende teilweise selbst mitbestimmen. Dies fördert das Zeitmanagement – eine Kompetenz, die für ein späteres Studium oder die Ausbildung unerlässlich ist.
So planen Sie Ihre Woche
Sie entscheiden eigenständig, welche der angebotenen Cool-Stunden Sie besuchen. Die Anzahl der verpflichtenden Cool-Stunden hängt dabei von Ihrem Jahrgang und Ihrer Fächerwahl ab:
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Jahrgang 11:
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Sie besuchen 5 Cool-Stunden pro Woche.
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Haben Sie keine zweite Fremdsprache mehr, sind es nur 4 Cool-Stunden.
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Jahrgang 12:
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Sie besuchen 6 Cool-Stunden pro Woche.
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Haben Sie keine zweite Fremdsprache mehr, sind es nur 5 Cool-Stunden.
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Das Beste daran: Ausschlafen ist planbar! Durch die Zusammenlegung der Jahrgänge 11 und 12 in den Lernlandschaften vergrößert sich das Angebot an flexiblen Stunden enorm. Das macht es möglich, Ihren Stundenplan so zu gestalten, dass Sie theoretisch jeden Tag erst später zur Schule kommen müssen (also nicht zur 1. Stunde), wenn das Ihrem Biorhythmus entspricht.
Wie die flexible Gestaltung von Lernzeiten aussehen kann, erfahren Sie hier:
Szenario 1: Der „Spätaufsteher“ Sie sind morgens oft noch nicht ganz wach und aufnahmefähig, oder Sie haben eine längere Anreise? Dann könnte dies beispielhaft Ihr persönlicher Stundenplan sein.


Wichtig: Von den angebotenen Cool-Stunden müssen Sie pro Woche nur Ihre Pflichtstunden besuchen; in diesem Beispiel sind das die gelb hinterlegten Cool-Stunden. Sie können täglich oder wöchentlich individuell entscheiden, welche Cool-Stunden Sie wann besuchen möchten. Dabei müssen Sie darauf achten, dass Sie Ihre Cool-Aufträge bearbeiten und Ihre zu erfüllenden Monatsstunden erreichen.
Szenario 2: Der „Frühaufsteher“ Wenn Sie hingegen morgens topfit sind und nachmittags lieber nach Hause möchten, könnte Ihr Stundenplan auch so aussehen. Auch hier gilt: Sie müssen nur Ihre Pflichtstunden besuchen – in diesem Beispiel wieder die gelb hinterlegten Cool-Stunden –, Ihre Cool-Aufträge bearbeiten und Ihre Monatsstunden erreichen.


Sie haben weitere Fragen zum Konzept? Kein Problem, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an mmahl-kipshagen [AT] bbs1-goe [PUNKT] de oder rufen Sie an unter 0551 54726-0.
Ansprechpartner:
StD Michael Mahl-Kipshagen
Eingangsvoraussetzungen

In die Klasse 11 (Einführungsphase) des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft können Sie aufgenommen werden, wenn Sie ...
- den Erweiterten Sekundarabschluss I oder einen gleichwertigen Abschluss erreicht haben oder
- ein Gymnasium oder eine KGS, Ober- oder Gesamtschule mit gymnasialem Zweig besuchen und nach der 10. oder 11. Klasse wechseln wollen und
- Interesse an wirtschaftlichen Fragestellungen mitbringen.
Sofern Sie bereits in die Qualifikationsphase eines Gymnasiums eingetreten sind, können Sie nicht mehr ins Berufliche Gymnasium wechseln.
→ Bewerben Sie sich mit einer Kopie Ihres letzten Halbjahreszeugnisses der Klasse 10 bzw. 11.
→ „Eingangstests“ wird es nicht geben!
Abschlüsse und Berechtigungen

- Die Allgemeine Hochschulreife berechtigt zum Studium in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland. Jede Absolventin und jeder Absolvent des Beruflichen Gymnasiums verfügt nach dem Abitur über wichtige berufliche und personale Kompetenzen, die den erfolgreichen Einstieg in ein Studium, ein duales Studium oder eine Berufsausbildung ermöglichen (siehe Grafik links).
- Es ist aber auch möglich, das Berufliche Gymnasium bereits nach der 12. Klasse mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife zu verlassen. Dabei sind bestimmte Leistungen in zwei aufeinanderfolgenden Schulhalbjahren der Qualifikationsphase zu erbringen (siehe Grafik rechts). Die volle Fachhochschulreife kann dann über ein mindestens einjähriges Praktikum, eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einen anderen Weg – wie in der Grafik beschrieben – erworben werden.
- Seit 2019: Sie bekommen 10 ECTS auf ein Studium der Betriebswirtschaft bei der PFH Göttingen angerechnet, wenn Sie das Abitur bei uns im Beruflichen Gymnasium Wirtschaft ablegen. Das heißt, Sie können bei einem 8-Semester-Studium schon mit einem Polster in das Studium einsteigen. Diese Möglichkeit haben Sie nicht, wenn Sie das Abitur an einem herkömmlichen Gymnasium machen.
Unterrichtsangebot und Stundentafel
Stundentafel des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft

Im Beruflichen Gymnasium Wirtschaft muss nur eine Naturwissenschaft belegt werden. Sofern die Naturwissenschaft als Prüfungsfach gewählt wird, erhöht sich die Unterrichtsverpflichtung in Klasse 12 und 13 auf jeweils drei Stunden.
Es ist auch möglich, das Fach Geschichte als Prüfungsfach zu wählen. In diesem Fall erhöht sich die Unterrichtsverpflichtung in Klasse 12 und 13 ebenfalls auf jeweils drei Stunden.
Sofern noch keine zweite Fremdsprache erlernt wurde, muss diese von Klasse 11 bis 13 belegt werden, um die Fremdsprachenverpflichtung zu erfüllen. Die Fremdsprachenverpflichtung ist dann erfüllt, wenn Schülerinnen und Schüler am versetzungsrelevanten Unterricht einer zweiten Fremdsprache in mindestens vier aufsteigenden Schuljahren (z. B. Klasse 6 bis 10 oder Klasse 7 bis 10) teilgenommen haben. Es ist aber auch möglich, freiwillig mit Spanisch für Anfänger in Klasse 11 zu beginnen, wenn die Fremdsprachenverpflichtung schon erfüllt wurde.
Unsere Profilfächer
Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen/Controlling

Warum sind manche Unternehmen erfolgreich, warum scheitern andere?
Was müssen Unternehmen tun, um ihre Kundenaufträge pünktlich und in guter Qualität zu erledigen?
Wie kann man im Wettbewerb Vorteile vor der Konkurrenz erreichen?
Alle Unternehmen beschäftigen sich mit diesen Fragen. Die wissenschaftliche Beschäftigung damit – die Betriebswirtschaftslehre – ist das beliebteste Studienfach in Deutschland. Die Beschäftigung mit Fragen der guten Unternehmensführung bereits in der Schule bietet eine gute berufliche Orientierung und schafft gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start in Ausbildung oder Studium.
Das Profilfach Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen/Controlling (kurz BRC) ist das erste Prüfungsfach im Abitur.
In der 11. Klasse werden folgende Schwerpunkte bearbeitet:
- Das Unternehmen als komplexes wirtschaftliches und soziales System kennenlernen
- Aufträge abwickeln mit Beschaffungs-, Produktions- und Vertriebslogistik
In der 12. und 13. Klasse werden folgende Schwerpunkte thematisiert:
- Erfassen, Verteilen und Zurechnen von Kosten
- Investitionsvorhaben und Finanzierungen planen und bewerten
- Marktkommunikation planen und steuern
- Unternehmen mit modernen Managementkonzepten führen
- Unternehmen mit Controllinginstrumenten steuern
Für einen zeitgemäßen und abwechslungsreichen Unterricht bieten wir Betriebserkundungen, Planspiele, Fallstudien, ein fächerübergreifendes Projekt (statt einer Facharbeit) sowie die Teilnahme an Jugend gründet, einem Gründerwettbewerb für Schülerinnen und Schüler.
Im Fach Praxis der Unternehmung werden die Inhalte vertieft und angewendet.

Volkswirtschaft
Im Profilfach Volkswirtschaft nehmen wir eine gesamtwirtschaftliche Perspektive ein. Wir betrachten die einzelwirtschaftlichen Entscheidungen von Unternehmen, Haushalten und dem Staat und analysieren deren Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft. Dabei werden die Inhalte stets mit aktuellen Problemen verknüpft. Das erlernte Wissen befähigt unsere Schülerinnen und Schüler zu einer kritischen Auseinandersetzung mit vielen politischen Entscheidungen, die ihnen im Alltag begegnen.
In der 11. Klasse werden folgende Kernfragen bearbeitet:
- In welcher Wirtschaftsordnung leben wir und welche Vor- und Nachteile hat diese?
- Wie sind die Handlungen einzelner Wirtschaftsakteure miteinander verknüpft?
- Welche Folgen hat Arbeitslosigkeit und wie lässt sie sich bekämpfen?
- Wie bilden sich Preise und wie kann bei Marktversagen reagiert werden?
- Wie kann ich meine Konsumentscheidungen nachhaltig gestalten?
In der 12. und 13. Klasse werden folgende Kernfragen thematisiert:
- Was versteht man unter „Wohlstand“ und wie lässt sich dieser messen?
- Welche Ziele werden durch wirtschaftspolitische Entscheidungen verfolgt?
- Welche Maßnahmen eignen sich, um die Wirtschaft anzukurbeln?
- Was sind mögliche Folgen einer hohen Staatsverschuldung?
- Wie lassen sich ökonomische und ökologische Ziele in Einklang bringen?
- Wie entsteht eine Inflation und welche Aufgaben hat die Europäische Zentralbank?
- Welche Herausforderungen entstehen in einer zunehmend verflochtenen Welt?

Berufliche Informatik
Dieses Fach richtet sich an alle und nicht nur an die Computer-Nerds. Bewusst liegt die Betonung auf der Anwendung im betrieblichen Alltag und nicht auf der Programmierung. Die Office-Anwendungen bilden einen großen Schwerpunkt und sollen eine grundlegende, anwendungsorientierte und problemorientierte Bearbeitung ökonomischer Fragestellungen ermöglichen. Damit bilden wir die Grundlage für andere Unterrichtsfächer, aber auch schon für die spätere Berufsausbildung oder das Studium.
In der 11. Klasse werden folgende Schwerpunkte bearbeitet:
- Grundlagen der EDV
- Office-Anwendungen: PowerPoint, Excel und Word
- Präsentationstechniken
In der 12. und 13. Klasse werden folgende Schwerpunkte thematisiert:
- Einführung in die Arbeit mit Datenbanken im Rahmen der betrieblichen Praxis – Arbeiten mit Access
- Aktuelle Entwicklungen in der Informationsgesellschaft – E-Commerce
- Anwendung statistischer Analyseverfahren
- Multimediaanwendungen im gemeinsamen Projekt mit dem Profilfach Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen/Controlling

Mathe mit Wirtschaftsbezug
Mathematik am Beruflichen Gymnasium Wirtschaft – damit müssen Sie „rechnen“!
Im Mathematikunterricht behandeln wir ökonomische und lebensnahe Problemstellungen, die zeigen, wie
- Analysis,
- Stochastik und
- Lineare Algebra/Analytische Geometrie
in der Praxis angewendet werden.
Anhand fiktiver Unternehmen werden unterschiedliche betriebs- und volkswirtschaftliche Szenarien analysiert. Die Nutzung eines Computer-Algebra-Systems (GeoGebra) unterstützt Sie dabei.
Mit den folgenden Kernfragen werden Sie sich z. B. befassen:

Sie möchten das Berufliche Gymnasium kennenlernen?
Anmeldung
Hier kommen Sie direkt zur Onlineanmeldung.
Argumente für den Besuch des Beruflichen Gymnasiums:
- Die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) berechtigt zu einem Studium an einer Fachhochschule oder Universität jeglicher Fachrichtung. Die Hochschulzugangsberechtigung ist nicht auf wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge beschränkt.
- Das Berufliche Gymnasium Wirtschaft beginnt für alle Schülerinnen und Schüler in der Einführungsphase. Deshalb haben alle Schülerinnen und Schüler gleiche Chancen, in die sich neu bildenden Gemeinschaften hineinzuwachsen und sich vor allem in den Profilfächern neu einzuarbeiten.
- Über die Profilfächer im Bereich Wirtschaft wird ein erheblicher Theorievorsprung für das Studium oder für das Erlernen eines kaufmännischen Berufes erzielt.
- Als eine Schulform der berufsbildenden Schulen bietet das Berufliche Gymnasium Wirtschaft anwendungsbezogenes Lernen anhand von Beispielen aus berufsspezifischen Unterrichtsschwerpunkten.
- Durch den Besuch des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft kann unter Umständen die sich anschließende duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule verkürzt werden. Von vielen Ausbildungsbetrieben wird diese wirtschaftsbezogene Ausbildung gern gesehen.
Schnuppertag im Beruflichen Gymnasium
„Ich bin fast 18 und habe keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann eine Gedichtanalyse schreiben. In vier Sprachen.“ Mit diesem Tweet hat die damals 17-jährige Naina im Jahr 2015 eine bundesweite Bildungsdebatte ausgelöst. In jeder Zeitung war es zu lesen, bei ZDF und RTL zu sehen, und Naina war Gast bei Stefan Raab in TV Total!
Wie funktioniert ein Girokonto? Warum gibt es Zinsen? Wie arbeiten Rating-Agenturen? Was muss ich beachten, wenn ich eine geniale Geschäftsidee habe und mich selbstständig machen will? Was hat es mit der Börse auf sich, und auf welchen Grundüberlegungen basiert eigentlich die Marktwirtschaft? Wichtiges Alltagswissen – trotzdem steht ökonomische Bildung noch nicht auf jedem Schullehrplan. Die Forderung, Schülerinnen und Schülern in Form von Wirtschafts- und Verbraucherbildung mehr Alltagskompetenzen auf den Weg zu geben, ist nicht neu. Von Eltern- und Lehrervertretungen über Wirtschaftsverbände und den Bundesverband der Verbraucherzentralen bis zu politischen Vertretern sind viele Akteure von dem Mehrwert für Schülerinnen und Schüler überzeugt.
Eine Vorreiterrolle übernahm Baden-Württemberg und führte 2016 an allen allgemeinbildenden Schulen das Pflichtfach „Wirtschaft und Beruf“ ein.
In Niedersachsen gibt es dafür das Berufliche Gymnasium Wirtschaft, das wirtschaftliche Kompetenz und das Abitur miteinander verbindet. In den Profilfächern BRC (Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen/Controlling), Praxis, Volkswirtschaft und Berufliche Informatik lernen die Schülerinnen und Schüler von der 11. Klasse an bis zum Abitur wesentliche Inhalte mit Wirtschaftsbezug. Dieses Abitur (Allgemeine Hochschulreife) eröffnet ihnen viele Wege – vom Studium an einer Universität, einer Fachhochschule oder einer Berufsakademie bis hin zu einem dualen Studium oder einer dualen Berufsausbildung.
Anmeldung zum Schnuppertag
Sie möchten sich einen persönlichen Eindruck verschaffen? Kein Problem! Kommen Sie einfach zu einem Schnuppertag vorbei. Hier können Sie einen oder zwei Tage am Unterricht der 11. Klasse teilnehmen und erleben, wie der Unterricht in BRC, Volkswirtschaft oder Beruflicher Informatik abläuft. Darüber hinaus können Sie sich mit unseren Schülerinnen und Schülern austauschen und die Räumlichkeiten kennenlernen.
Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an mmahl-kipshagen [AT] bbs1-goe [PUNKT] de oder rufen Sie an unter 0551 54726-0.
Persönliche Beratung zum Beruflichen Gymnasium
Aufnahmeantrag für das Berufliche Gymnasium
Ansprechpartner:
StD Michael Mahl-Kipshagen (Abteilungsleiter)
E-Mail: mmahl-kipshagen [AT] bbs1-goe [PUNKT] de
Tel. 0551 54726-0
Informationen für Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums
Abiturprüfungstermine
Landesweite Termine und Themen zum Zentralabitur in Niedersachsen
Rahmenterminplan zum Abitur 2027 (wird in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht)
Klausurenplan
Der Klausurenplan für das aktuelle Schuljahr 2026/2027 wird zeitnah an dieser Stelle veröffentlicht!














